Sanierung der Glyptothek

München

Die Sanierung der Glyptothek soll die klassizistische Architektur des Baus wieder zu voller Geltung zu bringen, die Ästhetik der ziegelgemauerten Innenräume erhalten und das Gebäude technisch an die heutigen Anforderungen anpassen. Dazu werden die in der Nachkriegszeit notdürftig reparierten Außenfassaden gemäß der Planung Leo von Klenzes saniert und erhalten ihren ursprünglichen Schmuck zurück. In den Museumssälen und im Innenhof orientieren sich die Arbeiten an dem Konzept, das der Architekt Josef Wiedemann in den 1960er Jahren in Anlehnung an die bauzeitlichen Vorschläge Martin von Wagners entwickelt hatte. Im Rahmen der technischen Sanierung erfolgen darüber hinaus u.a. die Schaffung eines barrierefreien Zugangs über den historischen „Königseingang“ sowie die Erneuerung der Sanitären Anlagen, der Garderoben, der Haustechnik und der Beleuchtung im Museum. Die Baumaßnahmen werden vom Staatlichen Bauamt München 1 in Zusammenarbeit mit Architektur- und Ingenieurbüros gesteuert.

Projektstand: im Bau

Entwurf: Leo von Klenze; Josef Wiedemann